Verbundensein

Wer verbunden ist mit der Natur, begreift sich als Teil eines größeren Zusammenhangs, zu dem Menschen, Pflanzen, Tiere und 'Dinge' als Teil des Systems Erde gehören. Wer sich verbunden fühlt, achtet alles Leben als Wert an sich. Die natürliche Welt ist dann ein Zuhause und kein Objekt und Rohstofflager, das achtlos ausgebeutet und beherrscht wird. Nachhaltigkeit bleibt kein sperriger Begriff, sondern wird zur angewandten Lebenskunst.

Wer verbunden ist mit Menschen, strebt einen offenen und respektvollen, wertschätzenden und potentialorientierten, solidarischen und altruistischen Umgang miteinander an.

Wer die eigene Arbeit als sinnvoll empfindet und Freude daran hat, wird seine Potentiale entfalten. Wir wollen eine Gesellschaft, in der Menschen in diesem Sinne mit ihrer Arbeit verbunden sind. Unser Verständnis von Arbeit bezieht neben der klassischen Erwerbsarbeit auch Familienarbeit, gesellschaftliches Engagement, Kunst und Kultur ein.

Um diese Art von ‚Verbundenheit’ bemühen wir uns. Dies gelingt uns oft nicht – aber wir arbeiten daran. Denn aus dem Gefühl des Verbundenseins mit der Natur, anderen Menschen, der eigenen Arbeit und mit sich selbst können Achtsamkeit, Wertschätzung, liebevolles und nachhaltiges Handeln erwachsen.

Wir verstehen Verbundensein als das Gegenteil von Gefühlen wie Entfremdung und Entwurzelung – Gefühle, über die heute viele Menschen klagen und die oft als Symptome der modernen Konsum- und Industriegesellschaft beschrieben werden.

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“Transformation: Annäherung an Theorie und Praxis”
>> Essay von J. Krause

Bürgerbeteiligung: >> Online-Fassung des Praxisleitfadens

Impuls auf der Degrowth in Leipzig:
>> Mikropraktiken der Suffizienz. am Fr., 5.9.14 um 14:30 h

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