Das “Youth and Elders” Projekt

Segelt mit uns auf der Lovis von Greifswald nach Danzig – 10-17 Juni 2012. Ein intergenerationeller Austausch zu der Frage, wie wir einander dabei unterstützen können unser Potenzial als Menschen auszuloten, und wie wir als Gesellschaft zukunftsfähig werden.
— Link zur englischen Projekthomepage: www.youthandelders.org

Ein ungenutztes Potential

Wir glauben dass im austausch zwischen den Generationen ein ungenutztes Potenzial liegt – und werden daher im Juni Segel setzen gemeinsam von Greifswald nach Danzig segeln. Wir werden 30 Menschen sein – jung und alt, mit unterschiedlichem Hintergrund – geeint vom Willen, jede_r auf seine oder ihre Art, zu einer besseren Welt beizutragen.

Junge Menschen stehen vor der Frage, wie sie ihre Talente in ihrem Leben und in der Welt erblühen lassen können. Alte Menschen stehen vor der Frage, wie sie ihre Erfahrungen und Einsichten weitergeben können. Welches Potenzial bietet hier ein Austausch zwischen den Generationen? Können „Elders“ junge Menschen ermutigen, ihren eigenen Weg zu finden? Können junge Menschen ältere dabei unterstützen, ihre Erfahrungen auf eine Art und Weise weiterzugeben, die hilfreich ist und gleichzeitig Raum lässt für neue Ideen?

Wenn wir den “ganzen” Menschen sehen wollen, müssen wir unseren ganzen menschlichen Zyklus betrachten. Jugendliche Tatkraft und die reflexive Ruhe von Reife gehören zusammen, sie brauchen einander. Velleicht hat jeder von uns irgendwann die Erfahrung gemacht, dass diese beiden Pole menschlichen Daseins höchstens stereotyp mit Alter zu tun haben. Jeder von uns kann den Jugendlichen und den Weisen Menschen in sich finden und kultivieren.

Wir werden uns dabei vom weiten Horizont und frischen Briesen inspirieren lassen – in Workshops und Kleingruppen, in zahlreichen Zweiergesprächen während der Arbeit auf dem Schiff. Wir werden dabei nach innen blicken – in unsere Gruppe, und in uns selbst. Gleichzeitig wird uns die sehr reale Aufgabe, das Boot zu segeln, auf dem Boden der Tatsachen halten. Häfen, die wir unterwegs ansteuern, werden uns ermutigen, aus zarten Ideen gemeinsame Intentionen und konkrete Taten wachsen zu lassen.

Wirkungen

Damit die Wirkungen des Projektes möglichst weite Kreise ziehen können, haben wir begonnen, Gespräche mit einer Reihe von inspirierenden und erfahrenen Menschen zu führen, die – jung und alt – das Projekt mit ihren Netzwerken, ihrem Rat und ihrer Weisheit unterstützen. Diese Gespräche sind auf unserer Website dokumentiert, und laden immer mehr Menschen dazu ein, sich an diesem großen Gespräch zu beteiligen.
Die Fahrt ist also nur ein erster Schritt, mit dem wir den Austausch zwischen den Generationen, einen systemischen Blick, und gemeinsames Übernehmen von Verantwortung für unsere Welt unterstützen möchten. Weitere Kristallisationspunkte werden folgen, und wir haben viele Ideen, wie diese aussehen könnten. Diese möchten wir gemeinsam weiterentwickeln. Auf der Lovis, online, und in all den Gesprächen, die sich plötzlich in unserem Alltag ergeben, seit wir uns mit diesen Fragen auseinandersetzen.

Neues kann nur da entstehen, wo Mut zur Leere ist. Und Leere braucht Form. Was könnte dieses Paradox besser zum Ausdruck bringen, als die Fahrt eines Segelschiffes auf dem Meer?

Unterstützt uns das Boot flott zu machen!

Wir brauchen für dieses Projekt noch Unterstützung! Erzähle Deinen Freunden von dem Projekt, überlege wer in Deinem Freundes- oder Bekanntenkreis gerne mit uns mitseglen würde! Vielleicht sogar Du selbst?
Vielleicht fallen Dir Leute ein, die wir kontaktieren sollten?

Wir nehmen auch gerne Spenden entgegen – sowohl auf das Impuls Konto, als auch hier online.

Mittelfristig wollen wir das Thema und unsere Fragen weitere Kreise ziehen lassen. Die verschiedenen Generationen von “change makers” können viel voneinander lernen!

Partner

Das Youth and Elders Projekt führen wir gemeinsam mit unserem irischen Partner Erik van Lennep (www.tepuidesign) und unserem dänischen Partner Mark Beanland www.youthandelders.org

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